/ Gründungsidee

Du musst niemand sein.

The Nobody entstand aus der tiefen Überzeugung, dass ein erfülltes Leben nicht in der Optimierung vorgegebener Rollen liegt. Es ist ein Denkraum für alle, die sich von Leistungsdruck befreien und ihr eigenes, stimmiges Leben gestalten wollen.

Mein Weg

Vom Konzern zum Handwerk der Seele

Jahre in der Unternehmenswelt lehrten mich die Mechanismen von Leistungsdruck und Erwartung. Doch die stille Arbeit mit Holz, das Spüren des Materials und die Geduld des Handwerks zeigten mir einen anderen Weg: den der achtsamen Gestaltung und des Innehaltens.

Diese Erkenntnisse, gepaart mit meiner Leidenschaft für soziale Inklusion, bilden das Fundament von The Nobody. Es ist die Brücke zwischen analytischem Denken und dem tiefen Verständnis für individuelle menschliche Prozesse.

Konzernjob passt nicht mehr zu mir.

Ich will raus.

Aber wohin?

Keine Ahnung.

Vielleicht einfach erstmal raus.

Vielleicht ein Sabbatical.
Vielleicht Selbstständigkeit.
Vielleicht irgendwas ganz anderes.

Eigentlich könnte ich mir auch ein richtiges Aussteigerleben vorstellen.

Weniger arbeiten.
Weniger besitzen.
Weniger müssen.

Einfach anders leben.

Und dann werde ich Papa.

Und plötzlich ist da ein Kind, das mich braucht.

Ein Kind mit Behinderung.

Ein Kind, für das wir auf Hilfsmittel angewiesen sind.
Auf Pflege.
Auf Krankenkasse.
Auf Kita.
Auf Anträge.
Auf Menschen und Institutionen, die darüber entscheiden, was möglich ist.

Auf einmal ist „einfach aussteigen“ nicht mehr ganz so einfach.

Und trotzdem ist dieser Wunsch nicht verschwunden.

Im Gegenteil.

Vielleicht ist er sogar wichtiger geworden.

Denn ich merke immer mehr, wie viele Vorstellungen von einem guten Leben wir übernehmen, ohne sie jemals wirklich zu hinterfragen.

Wie viel Arbeit muss sein?

Wie viel Geld brauchen wir?

Was bedeutet Erfolg?

Was ist ein „guter“ Vater?

Was ist ein vernünftiger Lebenslauf?

Was muss man aus seinem Leben machen?

Und wer bin ich eigentlich, wenn ich versuche, auf all diese Fragen nicht mehr die erwartete Antwort zu geben?

Ich habe darauf keine fertigen Antworten.

Ich glaube auch nicht mehr, dass ich sie brauche.

Mich interessiert inzwischen etwas anderes:

Wie können wir ein gutes Leben finden, das nicht ständig danach fragt, ob es auch ein erfolgreiches Leben ist?

Ein Leben, das Platz lässt für Langsamkeit.
Für Familie.
Für Care.
Für Zweifel.
Für Umwege.
Für Dinge, die sich nicht rechnen.
Und für die Möglichkeit, nicht genau der Mensch zu werden, der man einmal werden sollte.

Vielleicht geht es beim Aussteigen deshalb gar nicht darum, das System vollständig zu verlassen.

Vielleicht geht es darum, innerhalb und außerhalb davon wieder mehr selbst zu entscheiden, wie das eigene Leben aussehen darf.

Genau da beginnt für mich The Nobody.

Nicht jemand werden.

Sondern herausfinden, was übrig bleibt, wenn wir für einen Moment aufhören, jemand sein zu müssen.

Unsere Haltung

Ankerpunkte für deine Reise

Unsere Arbeit bei The Nobody ist getragen von Werten, die sich bewusst vom Mainstream abheben. Sie sind Kompass und Fundament für jeden Prozess, den wir gemeinsam gestalten.

Sorgfalt statt Eile

Inklusion statt Norm

Selbstbestimmung statt Rolle

Gute Dinge brauchen Zeit. Wir nehmen uns die Muße, genau hinzusehen und mit Bedacht zu handeln, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.

Jeder Mensch ist einzigartig. Wir schaffen einen Raum, in dem alle Facetten deiner Persönlichkeit willkommen sind, abseits gesellschaftlicher Erwartungen.

Dein Leben, deine Regeln. Wir unterstützen dich dabei, die Rollen abzulegen, die dir nicht mehr dienen, und deine eigene Authentizität zu finden.

Ein erster, ruhiger Schritt.

Lass uns unverbindlich ins Gespräch kommen und herausfinden, wie The Nobody dich auf deinem Weg unterstützen kann. Ohne Druck, ohne Erwartungen.